Versandkostenfrei ab 45 €

Ab 45,- € Gesamtbestellwert entfallen automatisch die Versandkosten.

Innerhalb Deutschlands berechnen wir Pauschal 4,- € Versandkosten, für eine sichere Verpackung und eine zügige Lieferung.

Warum hier kaufen?
  • Keine Registrierung erforderlich
  • Sicher verpackt
  • Sicher bezahlt
  • Schneller Versand
  • Zuverlässiges Produkt

Angebote ansehen

Alles über Buttersäure

Die Butansäure, im Volksmund auch Buttersäure gehört zu den organischen Verbindungen der Carbonsäuren. Die Butansäure kann weiter als Fettsäure definiert werden, deren Bezeichnung aufgrund der langkettigen Carbonsäure mit Glycerinverbindungen in natürlich vorkommenden Ölen und Fetten vorhanden ist.
In der Natur kann die Buttersäure ohne äußeren Einfluss entstehen. Dieser Vorgang wird Buttersäuregärung genannt. Sie bezeichnet einen Abbau von organischen Stoffen, vornehmlich von Kohlehydraten und wandelt diese in Buttersäure um.

Gefahrenhinweise finden Sie hier:

Gefahrenhinweise

 

Säuren und ihre Eigenschaften im Allgemeinen

Säuren sind chemische Verbindungen. Diese chemischen Verbindungen haben die Besonderheit bei einer chemischen Reaktion Protonen (positiv geladene Teilchen des Elements Wasserstoff)
an den jeweiligen Reaktionspartner zu übertragen. Die Eigenschaften und Anwendungsbereiche von Säuren unterscheiden sich stark von ihrer chemischen Zusammensetzung und Struktur. Säuren können ätzend wirken, zur Medikamentenherstellung verwendet oder als Sprengstoff benutzt werden.

Die Buttersäure als Carbonsäure

Die Buttersäure gehört zu den organischen Verbindungen der Carbonsäuren. Ihre Summenformel C4 H8 O2 zeigt an, dass sich in der Struktur eine COOH-Gruppe befindet. Eine COOH-Gruppe wird auch Carboxygruppe enannt und gehört zu den typischen Merkmalen einer Carbonsäureverbindungen. Die Benennung der zugehörigen Carbonsäuren basiert normalerweise auf dem Grundgerüst der Strukturformel. Orientiert man sich an den Alkanen, wäre das Grundgerüst Methan und die Endung Säure wird beigefügt. Weiter Beispiele für Carbonsäuren sind:

  • Die Ethansäure
  • Die Propensäure
  • Die cis-Butendisäure

Neben den bereits genannten Carbonsäuren haben sich eine Reihe von Trivilnamen als Bezeichnung von einigen Carbonsäuren durchgesetzt. Dazu gehört auch die Benennung der Butansäure als Buttersäure. Im Labor entstehen Carbonsäuren durch die Oxidation aus Alkoholen mit zwei Wasserstoffatomen (primäre Alkohole).

Die Buttersäure im Überblick

Die Buttersäure verfügt, wie jede chemische Verbindung, über spezifische Eigenschaften, Standardwerte und Gefahrenhinweise.
Die Summenformel der Buttersäure lautet C4 H8 O2, die CAS-Nummer (Chemical Abstracts Service Nummer) zur Identifikation von chemischen Stoffen heißt 107-92-6. Jedem chemischen Stoff und Gemisch ist eine CAS-Nummer zugeordnet, damit es in keinem Fall zu einer Verwechslung kommen kann. Die Buttersäure ist eine farblose Flüssigkeit, deren Geruch als sehr intensiv und unangenehm wahrgenommen wird. Die Art des abgesonderten Geruchs wird oftmals mit dem Geruch von Erbrochenem verglichen. Hier finden sich einige Fakten und Zahlen im Überblick:

  • Der Aggregatzustand ist flüssig
  • Die Dichte beträgt 0,9528 g*cm-³
  • Die Molmasse beträgt 88,106 g/mol
  • Der Flammpunkt liegt bei 72 Grad Celsius
  • Der Schmelzpunkt liegt bei -5,1 Grad Celsius
  • Der Siedepunkt liegt bei 163,75 Grad Celsius
  • Buttersäure kann mit Diethylether, Ethanol und Wasser vermischt werden
  • Natürliches Vorkommen: Im Darm, saurer Milch, Fußschweiß

Anwendungsmöglichkeiten der Buttersäure in der Praxis

In Bildungsinstituten

Die Verwendung von Buttersäure erstreckt sich über einen vielfältigen Verwendungsprozess in diversen Fachbereichen. In erster Linie werden in schulischen nd weiterführenden Bildungseinrichtungen Experimente mit der Buttersäure durchgeführt. Die künstliche Herstellung und Neutralisation steht bei der Verwendung von Buttersäure im Unterricht im Vordergrund. Die Analyse der Besonderheiten der Butansäure, ihr Trivialname und die Zugehörigkeit zu den Carbonsäuren werden in der Praxis kontrolliert und beobachtet.

Anwendung in der Medizin

Hauptsächlich wird die Buttersäure in den Bereichen der Medizin und Chemie gebraucht. In der Medizin werden verschiedene Medikamente mit der Hilfe von Buttersäure erzeugt und produziert. In einigen medizinischen Produkten wird die Buttersäure als Basis oder als Zusatz verwendet. Im finalen Stadium kann ein Medikament dann unterschiedliche Wirkungen haben, wie zum Beispiel als angsthemmender Neurotransmitter verwendet werden. In einer Kombination aus chemischen Verbindungen entsteht dann das Gamma Amino Buttersäure Präparat. Es erzielt die bereits beschriebene Wirkung als angstlösender Stoff.
Während die Buttersäure für die Herstellung von Medikamenten einen positiven Nutzen beiträgt, ist sie im eigenen menschlichen Körper ein Abfallprodukt. Buttersäure entsteht als unangenehmer Körpergeruch in der Mundschleimhaut des Menschen und sorgt für einen schlechten Atem. Der Körperschweiß, der eigentlich geruchslos ist und lediglich den Körper kühlen soll, wird erst als unangenehm empfunden, wenn er nicht länger geruchsneutral ist. Durch die Verkürzung von langkettigen Fettsäuren nimmt der Schweiß Geruch an, da aus der Verkürzung der chemischen Verbindungen Buttersäure entstehen kann.
Nach neusten medizinischen Studien kann vermutet werden, dass die im Darm befindliche Buttersäure den menschlichen Körper vor schwerwiegenden Erkrankungen schützt und sogar das Krebsrisiko senken soll.

Anwendung in diversen chemischen Prozessen

In der Chemie gibt es viele unterschiedliche Sektoren, die das einfache Gemisch der Buttersäure benötigen, um komplexe und auch simple Verbindungen zu produzieren. Beispiele finden sich in der Herstellung von Kunststoffen, Likören und Ölen.

Im Bereich der Chemie wird Buttersäure in der Herstellung von spezifischen Kunststoffen benötigt. Dazu gehört zum Beispiel die Verbindung des Cellulosebutyrat. Durch eine Verbindung von Buttersäure in einem chemischen Prozess entsteht ein Celluloseester. Diese Art einer chemischen Verbindung von Buttersäure und anderen organischen Verbindungen bildet einen Kunststoff, der äußerst robust und sehr widerstandsfähig ist.

Ein einfaches und herkömmliches Gemisch aus Buttersäure und Ethanol ergibt Buttersäureethylester. Buttersäureethylester wandelt den unangenehmen Geruch der Buttersäure in einen frischen angenehmen Geruch um. Das wahrgenommene Aroma kommt dem Duft einer Ananas gleich. Die Basis von Parfums bildet diese einfache Esterverbindung.
In vielen Produkten befinden sich mittlerweile Buttersäurerückstände oder Weiterentwicklungen der Carbonsäure, damit kosmetische Artikel einen besonderen Geruch entfalten.

In allen Anwendungsbereichen muss darauf geachtet werden, das der Geruch nicht zu lange inhaliert wird. Wenn Buttersäure in einer hohen Konzentration über einen längeren Zeitraum eingeatmet wird, dann werden die Atemwege gereizt, was sich in starkem Husten äußert, es treten Kopfschmerzen und Übelkeit auf. In schlimmen Fällen kommt es zu akuten Atembeschwerden und Erbrechen. Eine ungeschützte und lange Aussetzung der Gase, der Buttersäure kann zur Bildung eines Lungenödems führen.